Die Gesetzliche Versorungslücke

Die Zahl der Arbeitnehmer, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, sinkt. Gleichzeitig steigt aufgrund der höheren Lebenserwartung die Anzahl der Rentenbezieher und die Rentenbezugsdauer. Dieses Ungleichgewicht machte eine Reform der gesetzlichen Rentenversorgung erforderlich.

Drastische Kürzungen

Die Rentenreformgesetze und das seit 2005 geltende Alterseinkünftegesetz führen zu Einbußen im Einkommen der Rentner. Die Kürzungen gehen seitdem jedoch noch weiter.

2007 hat die Bundesregierung die Rente mit 67 Jahren beschlossen. Ab 2012 soll die Altersgrenze für die reguläre Rente schrittweise von heute 65 Jahre auf 67 Jahre im Jahr 2029 steigen. Wer ab 2012 mit 65 Jahren in Rente gehen will, muss mit Rentenabschlägen rechnen.

Sinkendes Rentenniveau

Damit die Beiträge zur Rentenversicherung auch in Zukunft stabil bleiben, wird das Rentenniveau bis zum Jahr 2030 auf
67 % des Nettoeinkommens gesenkt.

Tatsache ist jedoch, dass ein Durchschnittsverdiener schon heute nur circa 62 % seines Nettoeinkommens als Rente erwarten kann. In der Zukunft sinkt das Niveau weiter: Statt etwa 62 % wird es nur noch 57 % des Nettoeinkommens betragen.